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Studien zum „Produktivitätsparadoxon“ und zum „Industrie 4.0-Ingenieur“ vergeben

01.08.2017 | id:19277318

Mit der Vergabe zweier Studien hat die IMPULS-Stiftung ihr neues Arbeitsprogramm auf den Weg gebracht. Im Bereich der Ordnungspolitik befasst sich die Stiftung mit dem „Produktivitätsparadoxon“. Hintergrund ist, dass in vielen wichtigen Volkswirtschaften die statistisch gemessene Produktivität nur noch schwach wächst – wenn überhaupt. Gleichzeitig verspricht die Digitalisierung ungeahnte neue Möglichkeiten. Dieses „Paradoxon“ wird in einer Studie und im Ordnungspolitischen Kolloquium der Stiftung analysiert.

In der Innovationspolitik setzt die IMPULS-Stiftung ihren Industrie 4.0-Schwerpunkt fort. In einer neuen Studie liegt der Fokus nun auf der Ingenieurausbildung. Denn noch besteht Unklarheit darüber, welche Kompetenzen ein Ingenieur zum Realisieren von Industrie 4.0 beherrschen muss. Erst vereinzelt werden Curricula und Lehrmethoden an den Hochschulen angepasst. Zu den Zielen der Studie gehört, ein Soll-Profil für den Industrie 4.0-Ingenieur aus der Perspektive der Maschinenbau-Unternehmen zu erarbeiten.

Die Vergabe der Studien erfolgt grundsätzlich im Wettbewerbsverfahren und unter Beteiligung des hochrangig besetzten Kuratoriums der IMPULS-Stiftung (im Bild u.a. die beiden Kuratoren Dr. Manfred Wittenstein, 2.v.l., und Axel E. Barten, 6.v.l.). Die Stiftung versteht sich als „Think Tank“ für den deutschen Maschinenbau und den VDMA. Wichtigstes Instrument sind Studien führender Institute sowie die beiden Veranstaltungsformate „Ordnungspolitisches Kolloquium“ und „Innovationspolitisches Kamingespräch“.

Bildquelle : VDMA

Röger, Stefan
Röger, Stefan
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